Kompass Richtung Süden

Auf unserer Fahrt geht es immer weiter Richtung Süden. Fast eine Woche sind wir nun unterwegs und mit jeder Stunde wechselt die Landschaft. Schnurgerade führten uns die französischen Alleen richtung Marokko, die Farben wechselten in warme Rot- und Orange- und Ockertöne.


Immer wieder sah man Burgen auf den zerklüfteten Felsen an der Rhône. Das Gras wurde trockener und die Bäume immer mediterraner und man konnte erste Olivenhaine am Straßenrand entdecken. 

Bogenbrücke über die Ardèche

Und auch deutlich wärmer wurde es. An der Ardèche in Südfrankreich haben wir unsere erste Nacht ohne Heizung verbracht. Nur zwei Tage später konnten wir im T-Shirt unseren ersten Meerblick in Narbonne genießen. Nach vielen Kilometern auf der Straße, kamen wir urplötzlich und völlig unerwartet an die spanische Grenze.

 

In Spanien wurden die bis dato unzähligen Kreisverkehre von zahllosen Ampeln abgelöst. Nun lässt sich streiten, was davon besser ist. Wir werden uns mit keinem von beiden anfreunden. Auch das Gemüt der Autofahrer wechselte von gemütlich französisch zu rasant spanisch. Am nächsten Morgen wurden wir dann forsch von an die Fenster klopfenden Polizisten geweckt, die uns freundlich vom Parkplatz verjagt haben.

Unser erstes Essen im Freien

Auch sollte man erwähnen, dass wir jetzt bereits in Geldnot waren. Marius hat es geschafft, das Überweisungsverfahren von unserer Kreditkarte zu sperren und so saßen wir zwei Tage auf dem Trockenen. Zum Glück funktioniert es nun wieder und ab morgen wird wieder Geld ausgegeben. (LM)

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