Zwischen Lenksäule und Zahnstange; unsere erste Panne

Wir freuten uns wieder im Camper unterwegs zu sein. Uns tat es gut, bei strahlendem Sonnenschein, sitzend die vorbeiziehende Landschaft zu genießen.
Die Landschaft war ein weiteres Mal besonders schön; die kleine, kurvige Landstraße führte uns direkt über zerklüftete Klippen am Meer entlang.

 

In der nächsten Stadt wollten wir spontan an den Strand, wo unser Hochgefühl beim seitlichen Einparken ein jähes Ende fand. Es knackste beim Lenken unheilvoll und die Lenkung bewegte die Räder nicht mehr.
Wir machten uns auf die Suche nach dem Problem und hofften auf eine schnelle Lösung. Allerdings stellten wir fest, dass das Problem von größerem Ausmaß war.
Die Lenkstange (vom Lenkrad kommend) ist aus der Lenkachse gesprungen und das Kugellager, dass diese beiden in Position halten sollte, ist gebrochen.
Zu allem Unglück war es auch noch Samstagnachmittag und alle Werkstätten hatten bereits geschlossen.

 

Also haben wir das Wohnmobil, dass noch zur Hälfte auf der Straße stand, mit viel Mühe von Hand eingeparkt und machten uns auf, die Gegend zu erkunden.
Wir entdeckten einen schönen Strand, ruhten uns den nächsten Tag an diesem aus und filmten die zahlreichen Surfer.

 

 

Alles in allem hätte es aber auch noch schlimmer ausgehen können. Was passiert wäre, wenn die Lenkung eine viertel Stunde früher, an einer 20 Meter hohen Klippe versagt hätte, wollen wir uns nicht ausmalen... (M)

  

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