Und weiter geht's durchs Rif

Weiter im Rif-Gebirge ging es in Richtung Fes, der größten Stadt der Gebirgskette.
Der Weg dort hin war jedoch überaus schwierig zu bewältigen: Die "Straße", nennen wir sie besser Kraterweg, konnte nur noch im Schritttempo befahren werden und Abzweigungen gab es keine, an denen wir uns hätten verfahren können.


Wir kamen an kleinen, einsamen Dörfchen vorbei, erkundeten ein zerfallenes Gotteshaus und übernachteten direkt am Ufer eines riesigen Stausees. Dort übte sich Marius das erste Mal im Feuerspucken und zauberte mit dem zuvor gekauften Maismehl und Petrolium, meterlange Stichflammen.

 

So langsam ließen wir den Cannabisgeruch hinter uns und nachdem wir inzwischen knapp 20 Mal an zwei Tagen gefragt wurden, ob wir Drogen wollen, waren wir auch sehr froh darüber.


Die Landschaft wurde zunehmends trockener und jeden Abend hatte sich eine Staubschicht auf unseren Möbeln gesammelt, die es zu beseitigen galt.

Als wir einen Blick auf die Karte warfen, stellten wir mit Ernüchterung fest, dass wir nicht sehr weit gekommen waren in Marokko. Die Hälfte unserer Reisezeit war allerdings bald schon erreicht... (L)

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