Einmal noch Sonne...

Nun galt es also Abschied zu nehmen. Unsere letzten Wochen unserer Reise waren angebrochen und unausweichlich kam die Heimat näher . Wir hatten viel erlebt, viel gelernt und viele Erfahrungen gesammelt auf unserer Reise.

 

Doch noch heißt es nicht Lebewohl zum Leben auf der Straße zu sagen. noch waren wir frei und vor uns lagen schließlich immernoch 3500 Kilometer.

 

Es führte uns an der portugiesischen Küste entlang, an denen wir auf atemberaubende Klippen und Strände stießen. In den ersten Tagen in Europa wurden wir zuerst nicht, wie in Marokko, jeden Tag aufs neue von der Landschaft überrascht, doch lernten wir auch hier schnell die Natur wieder zu schätzen und zu lieben und nach einigen Tagen gab es dann doch noch etwas zu sehen.

 

Lissabon durchfuhren wir schnurstracks, denn Außer verstopfter Straßen und einer ganz netten Altstadt gab es hier nichts zu entdecken und so durchfuhren wir die riesige Stadt und machten ein paar nicht erwähnenswerte Fotos aus dem Beifahrerfenster....

 

Porto hingegen war ein anderes Kaliber . Wir fanden schnell einen Parkplatz und machten uns zu Fuß auf zu den Brücken, die die Stadt über dem Fluss verbunden. Hier sprangen Jugendliche von einer riesigen Brücke aus Stahlstreben, während sich die Schaulustigen um sie scharrten. An den Steilen hängen stieß man auf der einen Seite auf dichte Wohnsiedlungen, während man auf der anderen Seite verlassene Ruinen standen.. Insgesamt sahen wir zwar nicht viel, aber das, was wir sahen, gefiel uns sehr gut!

Die dritte Spannende Etappe in Portugal war ein kleines Örtchen, das für die riesigen Wellen, die dort an den Strand getragen wurden, bekannt war. Dort angekommen war aber weit und breit nichts von diesen Monsterwellen zu Sehen und so mussten wir uns mit einem, immerhin ganz netten Örtchen zufriedengeben. Es gab dort einen hohen Felsen, von dem man die ganze Stadt überblicken konnte.

 

Nicht arg viel später tuckerten wir dann auch schon wieder über die spanische Grenze und unser nächstes Ziel hieß schlechtes Wetter und Pyrenäen. (L)

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