Wenig Schlaf, viel Spaß!

Mit den nächsten Tagen füllte sich allmählich die Villa und die anfängliche Ruhe verschwand. 

Am Dienstag stand der erste Gig der Beatrockers an. Wie auch schon letztes Jahr, legten sie auf der gut gefüllten "Pukka Up" Bootsparty auf.

Zusammen mit drei DJs aus Schweden war die versammelte Mannschaft mittlerweile 12 Köpfe stark und so war in der kommenden Nacht jeder Schlafplatz, bis auf das letzte Sofa, belegt.

Auf der Bootsparty wurde dank zwei Tänzerinnen, einem "Hydro-Guy" und nicht zuletzt der DJs ordentlich Stimmung gemacht.  

Nach der anstrengenden Party am Vortag ging es am Mittwoch mit einem entspannteren Programm weiter. Mit einem 250 PS starken SpeedBoat sausten wir mit einem Teil der Gruppe an der Küste Ibizas entlang.  Nachdem wir vom Meer aus die Villen von David Guetta und Valentino Rossi betrachtet hatten, setzten wir in einer Bucht mit kristallklarem, türkisen Wasser den Anker und die Truppe schwamm im wunderschönen Meer umher oder versuchte sich an Saltos vom Boot. Der nasse Rand des Boots wurde allerdings schnell tückisch und so endete der ein oder andere Versuch in lustigen Ausrutschern. Unseren Spaß hatten wir jedenfalls. 

 

Die Beatrockers waren natürlich nicht allein zum arbeiten in Ibiza. Auch für sie hieß es, an dem einen oder anderen Abend zum Privatvergnügen auf Partys zu gehen. Das Highlight war der Donnerstag Abend, als wir zu siebt im Ushuaia, einer der berühmtesten Clubs der Welt, waren.

 

Natürlich nicht als normale Gäste sondern als VIPs in einer extra Lounge. Wenige Minuten nach unserer Ankunft wurde in der Gruppe getuschelt.

 

PROMIALARM!

 

Nur eine Bankreihe vor uns feierten Nani und Eder. Für Fußballverweigerer wie uns: zwei frisch gebackene, portugiesische Europameister.

 

Für uns war das Partyangebot an diesem Abend allerdings interessanter.

Top DJs wie Felix Jaehn, Lost Frequencies und Robin Schulz legten auf und zusammen mit einer fantastischen Bühnenshow wurde die Party für uns zu einem unvergesslichen Abend. Um 24 Uhr war dann aber "schon" Schluss im Ushuaia und unsere Truppe war nach doch recht viel Vodka auch nicht mehr vollständig. Wir wollten aber noch weiterfeiern und zogen schließlich zu zweit los in Richtung Murphy's Bar, einer kleinen Underground Diskothek, die wir zwei Tage zuvor schon entdeckt hatten. Dort feierten wir dann noch eine Weile bis wir uns gegen vier Uhr morgens ein Taxi nahmen.

 

Die zweite Bootsparty am nächsten Tag wurde leider eine sehr schaukelige Angelegenheit. Nachdem wir den Hafen verlassen hatten, spielten meterhohe Wellen mit dem Boot wie mit einer Walnussschale. Die meisten Partygäste blieben erstmal auf ihren Plätzen sitzen und manchen wurde auch ohne Alkohol schon schwindlig. Nachdem das Boot in eine stillere Bucht gefahren war und unser DJ Duo anfing aufzulegen, wurde die Stimmung dann aber doch noch um einiges besser. 

 

Nach einer Woche Ibiza ist unser Resumé eindeutig. Wenig Schlaf, aber umso mehr Spaß! (M)

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