Drehtag 1: Check!

Lange bangten wir, ob wir die Finanzierungsschwelle von 1000 Euro erreichen würden. Freitag Abend war es dann soweit. Wir hatten das nötige Geld sicher, um das Projekt 41'CR tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Gestern konnten wir dann endlich die erste Szene drehen. 

Mehr oder weniger pünktlich ging es am Montag also um 08:30 Uhr los. In der Altstadt von Schopfheim bauten wir eine kleine Bushaltestelle auf. Kurze Zeit später traf unsere erste Nebendarstellerin auf ihrem Seniorenscooter auf. Sie sitzt im Rollstuhl, aber hat sich dazu bereit erklärt, eine kleine Rolle auf der Bank sitzend zu übernehmen. Während sie es sich dort bequem machte, wuselten die Crewmitglieder hin und her, bereiteten die Kamera vor, luden Sachen aus dem Auto und packten dort an, wo Hilfe gebraucht wurde.

 

Gegen 11:00 Uhr wurden dann die ersten Einstellungen gedreht, während zwei Teammitglieder zeitweise die Straße blockierten, damit kein Auto durchs Bild fuhr. Frau Brändle auf der Bank hatte ihren Spaß und freundete sich sofort mit Aaron, dem Hauptdarsteller an. Dieser war am Morgen extra noch beim Friseur, damit die Haar perfekt saßen. Schauspielerisch harmonierten die beiden wunderbar und als das uns bekannte Allemannische von Frau Brändle, auf das Hochdeutsche von Aaron (der kommt nämlich aus Norddeutschland) traf, war der Spaß garantiert. Er war das erste Mal in Baden-Württemberg und so lernte er das eine oder andere neue Wort von der alten Dame. 

Am Nachmittag ging es dann weiter in Lörrach auf einem Waldparkplatz. Dort hatten wir für 14:30 Uhr einen alten Bus gemietet und auch ein wunderschöner, uralter Oldtimer stand uns zur Verfügung. Leider hatte ein Schauspieler krankheitsbedingt abgesagt, der den Busfahrer spielen sollte. So musste der echte Busfahrer einspringen und verkörperte sich selbst im Film. Für das Catering haben wir das Dönerhaus aus Lörrach für uns gewinnen können und immer wenn es Essen am Set gibt, ist auch die Motivation und gute Laune garantiert.

 

Alles in allem war es ein sehr gelungener Dreh. Anstrengend, auf der einen Seite, aber auch sehr spaßig und unheimlich cool auf der anderen Seite. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die kommenden Tage: Morgen steht nämlich schon der nächste Dreh an. Diesmal nachts im Wald und in einer riesigen Villa. (L)

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