Neue und alte Gesichter in Spanien

Nach der anstrengenden Drehwoche für 41'CR entschieden wir uns spontan einen Entspannungsurlaub in Spanien einzulegen. Jose, den wir auf unserer Reise nach Marokko getroffen hatten, feierte seinen Geburtstag und lud uns nach Sitges, ein. Das war der Ort, an dem unsere Lenkachse kurz nach Beginn unserer Reise kaputt gegangen ist. Wir sahen dort einige alte bekannte Gesichter, wie Isaac, wieder, aber wir lernten auch neue Leute kennen, die auch für Joses Geburtstag nach Spanien gereist waren.

Leider kam es nie zu der richtig großen Fete, da der Besuch aus Kanada und auch Jose selbst, leider krank wurden und sich nicht fit genug zum Feiern fühlten.

Dennoch tat uns die stressfreie Woche gut und wir genossen die letzten warmen Tage des Jahres am Strand und in der Sonne. Ganz ohne unsere Kamera kamen wir dennoch nicht aus. So schossen wir die einen oder anderen Bilder und setzten auch unsere kleine Serie "The Happy Vagabond" mit einer Episode aus Sitges fort.   

Die Nächte verbrachten wir im uns bekannten Utopia Beach Hostel und als wir merkten, dass wir eine Nacht zu wenig gebucht hatten, quartierten wir uns kurzer Hand in Joses Appartement ein. Unser Flug sollte am Freitag um 07:20 Uhr morgens gehen und wir Sparfüchse verbrachten deshalb den Donnerstag Nachmittag wieder in Barcelona, um die Nacht am Flughafen durchzumachen. Immer mit dem Koffer im Schlepptau, den wir mit viel zu viel unnötigem Zeug vollgepackt hatten, den wir in der Woche gar nicht brauchten, schlenderten wir durch die Altstadt und verbrachten viel Zeit im BurgerKing. Da war es nach Sonnenuntergang nämlich schön warm. Ein richtiges Highlight war für uns dann noch die U-Bahn zum Flughafen. Die fuhr autonom und man konnte ganz vorne in den Tunnel blicken und die vorbeiziehenden Lichter bestaunen. Am Flughafen waren wir nicht die Einzigen, die dort die Nacht verbrachten und so machten wir es uns zwischen anderen Reisenden auf den unbequemen Metallbänken "bequem". Manch einer lag auch auf seinen Koffern mitten in der großen Halle oder saugte Strom für sein Handy aus einer Steckdose an der Wand. Erholsam war diese Nacht überhaupt nicht und am Tag nach der Ankunft waren wir zu nichts zu gebrauchen. 

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