Spontaneinsatz im Gruselschloss

Als Filmemacher zahlt sich Spontanität hin wieder aus.

Das zeigte sich ein weiteres Mal, als Marius Ende September gefragt wurde, ob er bei einem Dreh in Freudenstadt helfen könnte. Auf die Nachfrage, wann der Dreh denn stattfinden würde, kam nur die kurze Antwort "Prinzipiell ab morgen..".

Grund für die kurzfristig Aktion war ein krank gewordener Kameraassistent, den Marius ersetzen sollte. 

"Sonja ist in einer alten Villa auf der Suche nach Inspiration für ihr neues Drehbuch.

Doch nach einiger Zeit des Schreibens bemerkt Sonja, dass ihre Figuren einen eigenen Willen entwickeln.

Existieren die Figuren über die sie schreibt wirklich oder verliert Sonja solangsam ihren Verstand?" 

"Goodbye Darling"; so heißt das Kurzfilmprojekt der SAE Stuttgart das gleichzeitig die Bachelorarbeit von Lara Köppe, Jan Hierscher und Jannik Bleier ist. An fünf intensiven Drehtagen wurde der Film mit einem sehr großen technischen Aufwand produziert. So war neben der knapp 6000€ teuren Kamera auch ein ca. 4 Meter langer Kamerakran, ein gefühlt zwei Tonnen schwerer Dolly und Lichtequipment, für das extra Starkstrom verlegt werden musste, vorhanden.   

Kulisse des Films war das "Hotel Waldlust", ein riesiges, pompöses, verlassenes Hotel im Stil der 40er Jahre, das heute unter Denkmalschutz steht. 

An dem dritten Drehtag, für Marius war es der erste, wurde unter anderem eine Tanzszene von oben gefilmt. Dafür musste der Kamerakran mitten im Raum aufgebaut werden, damit sich die Kamera direkt über dem Tanzpaar befand.

 

Die nächste Szene fand an einer zwielichtig ausgeleuchteten Bar statt. Dazu wurde die Beleuchtung extra mit türkiser Folie abgehängt und der Raum ordentlich eingenebelt. (M)

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