Wir kommen ins Fernsehen

Ha! Jetzt wärst du fast darauf hereingefallen. Wir kommen natürlich nicht direkt ins Fernsehen... Aber fast. Vor einigen Wochen haben wir für Lukas Engelke, unserem ehemaligen Lehrer am Gymnasium, ein kleines Projekt realisiert. Seine gerade pubertierende sechste Klasse war total angefuchst von der Idee ins Fernsehen zu kommen und bei der Sendung "Die beste Klasse Deutschlands" im KiKa mitzumachen. Doch so einfach sollte es nicht werden. Lukas hatte wohl erwähnt, dass er uns zwei Nachwuchsfilmer kannte und so war direkt klar: Die Klasse sendet ein Bewerbungsvideo. Nachdem wir sofort im Boot saßen, wurde von der Klasse das Video geplant. Die Idee: Der Lehrer betet wie immer seinen Unterrichtsstoff herunter und als er sich plötzlich zur Tafel wendet, bricht in der vermeintlichen Streberklasse das Chaos aus. Die Mädels schminken sich, das Mobbingopfer wird im Schrank eingeschlossen, Papierflieger und Gummigeschosse sausen durch die Luft und zwischen Schlägerei und missglücktem Chemieexperiment wird Spaghetti gefuttert oder am Handy gedaddelt. Das Ganze wird in Zeitlupe eingefangen und mit brutaler Metal-Musik unterlegt. In dem Gebrüll kommt dann plötzlich der Schul-Direktor zur Tür herein und ruft: "Was ist denn hier los?!" Dabei sitzt im Klassenzimmer doch ganz brav nur die beste Klasse Deutschlands. Das Chaos ist plötzlich wieder verschwunden.

 

Eine nette Idee, wie wir fanden und so war trotz Störenfriede und einiger Diskussionen das Ganze nach 3 Stunden mit der fast perfekten Choreographie im Kasten. Für Lukas war die ganze Sache dabei recht nervenaufreibend, denn es mussten über 25 Kinder koordiniert werden, was auf Dauer sehr anstrengend ist.

 

Bald darauf hatten wir das Video auch schon geschnitten und es wurde den Eltern am Elternabend präsentiert. Die waren davon so begeistert, dass sie es gleich zwei mal Anschauen wollten. Vor Kurzem kam dann die Überraschung! Von über 1400 Bewerbern wurde "unsere" Klasse ausgewählt und darf direkt ins Fernsehen. Lukas hatte ja heimlich gehofft, die Reise zum Fernsehstudio nicht antreten zu müssen, aber wir waren da wohl leider einfach zu gut. Mitte Februar kommt anscheinend ein Kamerateam, welches vor Ort irgendwelche Sachen dreht und dann geht es Anfang März nach Köln. Wir dürfen hoffentlich mitkommen und endlich mal live direkt bei einer Fernsehsendung dabei sein. Das war ja schon immer ein großer Wunsch von uns, der nun endlich in Erfüllung geht! (L)

 

Leider können wir keine Bilder oder das Video zeigen, da wir die Erlaubnis der Eltern der Schüler nicht einholen konnten.

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Der Duft von Holz, die Liebe zu Möbeln.

Und los geht es. Einmal mehr geht es zu einem Dreh für einen Imagefilm für ein mittelständisches Unternehmen.

 

Mit Rund 50 Mitarbeitern, die alle voll und ganz hinter dem Motto "Aus Freude am Holz" stehen, werden in diesem Betrieb Schreinerei und Zimmerei unter einem Dach zusammengeführt. Besser gesagt in zwei getrennten Gebäuden, die eng miteinander kooperieren. In enger Zusammenarbeit mit Justus Ammann, der das Unternehmen in Sachen Werbung und Webseitengestaltung betreut, planten wir vor einigen Wochen den Drehtag. Fest nach Drehplan begannen wir mit Interviews mit dem alt eingesessenen Willi und dem jungen Azubi Jason. Die beiden standen noch nie vor einer Kamera, aber mit einer einfachen Gesprächsatmosphäre, konnten wir ihnen schnell die richtigen Sätze entlocken. Anschließend filmten wir noch einzelne Szenen und Nahaufnahmen von den jeweiligen Arbeitsschritten, der CNC-Fräse oder den fertigen Möbelstücken.

 

Spannend wurde es auch, als wir die Geschäftsführer interviewten und sie von ihrer Leidenschaft zum Holz sprachen und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter lobten. Insgesamt hatten wir das Gefühl, dass der Teamgeist sehr ausgeprägt ist und es allen wirklich Spaß macht jeden Morgen an die Arbeit zu gehen.

 

Nach einem langen Tag und vielen vollen Speicherkarten machten wir uns Abends wieder auf den Heimweg. 

Wenige Wochen später machten wir uns zu einen zweiten Einsatz auf, diesmal wurde ordentlich auf dem Bau und in der Montagehalle gefilmt. Dabei war das Wetter eher durchwachsen und wir mussten den richtigen Moment abpassen, um auch unsere Drohne starten zu lassen. Nichts desto trotz sind uns auch hier exzellente Aufnahmen gelungen und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern ließ die Zeit wie im Fluge verstreichen. Vor Kurzem haben wir auch unseren dritten Dreh in der großen Zimmereihalle gehabt. In jeder Ecke werkelten dabei die Leute an größeren und kleineren Projekten. Natürlich ließen wir uns auch hier nicht die Gelegenheit entgehen, mit der Drohne in der riesigen Halle zu fliegen. Nun haben wir genügend Material beisammen, um einen Imagefilm für das Unternehmen zusammenzuschneiden. Wir sind auf das Ergebnis gespannt! (L)

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Noch ein letztes Mal...

Der letzte Drehtag stand an. Bis jetzt hatten wir in dieser Woche jeden Tag über 8 Stunden am Set verbracht und so traten alle am Freitag gegen 11:00 Uhr zum Aufbau an. An diesem Tag hatten wir wenige Runner und so waren wir darauf eingestellt, dass es an der einen oder anderen Stelle etwas chaotischer und hektischer werden würde. Dies war auch der Fall. Anfangen wollten wir mit der Badszene, die wir vorab mit Lukas Engelke bereits gedreht hatten. Dieses Mal bauten wir das Set in der Villa Haag in Lörrach auf. Das Badezimmer lag direkt neben dem Schlafzimmer, genau so wie wir es brauchten. Natürlich wurde es im kleinen Bad sehr eng, als die ganzen Lichter und Crewmitglieder dort hineingezwängt wurden. Robin, der die Tonangel hielt, musste sich teilweise in die Badewanne stellen oder hatte auf dem Klo die beste Position.

 

Mühsam drehten wir eine Einstellung nach der anderen ab. Hier und da ging immer mal wieder etwas schief, was teilweise zu langen Verzögerungen führte. Aaron ging es gegen Mittag wieder einigermaßen gut, aber er rollte immer wieder mit den Augen wegen unserer sehr spontanen Arbeitsweise...

Jana schlüpfte für eine Szene in ein leichtes Nachthemd und stellte sich schlafend, während Curt sie nervös in einer Szene aufweckte. Bereits beim bloßen Zusehen, überkam uns eine Gänsehaut, weil das Schauspiel so gut war. Als es Abend wurde, war endlich die Zeit gekommen, Szene 7 auf der großen Terrasse zu filmen. Wir bauten das alte Teleskop auf, durch das Curt nächtelang gen Himmel blickte um seine große Entdeckung zu machen. Draußen war es bitterkalt und ein plötzlicher Regenschauer versetzte alle in Aufruhr. Licht und Kamera durften natürlich nicht nass werden und so hielten wir große Reflektoren oder Regenschirme provisorisch darüber, um das feuchte Nass abzuhalten. Der Schauer dauerte zum Glück nur wenige Minuten an. Indes ging es Aaron wieder schlechter und lange würde er es nicht mehr aushalten.

Deswegen arbeiteten wir so schnell es ging und die Stimmung am Set war angespannt. Bei dieser Szene gaben wir nochmal Alles, um das beste Ergebnis herauszuholen. Als wir mit dem Ergebnis zufrieden waren, machten wir noch ein allerletztes Gruppenfoto, um dann den berühmten Satz: "That's a wrap!!!" zu rufen. Dieses Ritual ist beim Film üblich. Mit diesen Worten beendet man den Dreh und meint damit, dass alle Szenen im Kasten sind. Mit einer Verspätung von knapp 2 Stunden hatten wir um kurz vor 01:00 Uhr nachts dann all unser Equipment zusammengeräumt und verließen die Villa.

Wir wollen uns beim ganzen Team für diese tolle Woche bedanken. Ihr habt großartige Arbeit geleistet und wir hätten uns keine besseren Leute vorstellen können. Natürlich war es uns auch eine große Ehre mit den wunderbaren Schauspielern zusammenzuarbeiten und wir bleiben hoffentlich weiterhin in Kontakt. Spätestens zur Premiere werden wir uns wiedersehen! Ein besonderer Dank gebührt natürlich auch allen Leuten, die Geld bei Startnext.com gespendet haben und uns hier verfolgen. Dank euch können wir das Projekt erst möglich machen. Das Produktionsteam gönnt sich jetzt erst einmal eine Woche Pause, um danach mit neuen Kräften in die Nachbearbeitungsphase zu starten. (L)

 

Bis Bald! Euer 41'CR Team. Lorenzo, Marius, Yannik, Lukas und Timo.

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Herbe Rückschläge. Aber wir geben nicht auf!

Wenn die Zeiten schwierig werden, muss man kämpfen. Man darf nicht aufgeben. Beim Filmemachen wird man immer wieder mit Problemen konfrontiert, die es zu lösen gilt. Wer nicht flexibel, einfallsreich und spontan ist, der hat schon verloren. An diesem Drehtag ging es Aaron, unserer Hauptrolle überhaupt nicht gut. Er hatte sich wahrscheinlich eine Grippe eingefangen und ihm und seinem Magen ging es gar nicht gut. Unglücklicherweise war heute der längste Tag der ganzen Woche. Er sollte von 09:30 bis 21:00 Uhr gehen. Die Situation erschien fast aussichtslos. Wir versuchten so viel und so schnell wie möglich zu drehen und achteten gleichzeitig darauf, dass Aaron sich etwas schonen konnte. 

Für diesen Tag hatten wir gleich zwei mal Catering organisiert: Mittags gab es super leckere Döner vom Dönerhaus Lörrach, über die sich alle, außer Aaron natürlich, gierig hermachten. Dieser legte sich über den Mittag hin, in der Hoffnung, dass es ihm danach wieder etwas besser ginge. Nach knapp zwei Stunden Umbaupause betraten wir Aarons vorübergehendes Schlaflager und fanden ihn tief schlummernd und schnarchend vor. 

 

Wir hatten die große Ehre, Marcus Calvin für eine kleine Rolle für uns gewinnen zu können. Er ist bereits ein alter Hase im Filmbusiness und hat zum Beispiel schon beim "Tatort" mitgespielt. Die Rolle, die er bei 41'CR spielte, unterforderte ihn fast schon unserer Meinung nach. Er war sehr sympathisch und spielte geduldig mit. Obendrein stattete uns noch Niklas Huber, der Autor der Kurzgeschichte 41'CR, einen Besuch ab. Er war sichtlich beeindruckt, wie aufwändig wir diesen Film umsetzen und hätte im Leben nicht mit so einer Professionalität und so viel Leidenschaft am Bewegtbild gerechnet. 

Nachdem Aaron wieder aufgewacht war, drehten wir gegen 19:00 Uhr weiter. In der anstehenden Szene war nochmal voller Körpereinsatz gefragt und Aaron musste sich ordentlich zusammennehmen, denn lange würde er der Belastung nicht stand halten können. Zwischen den einzelnen Einstellungen saß er immer in eine Decke gehüllt und gekrümmt in der Ecke und versuchte sich irgendwie aufzuwärmen. Trotzdem ließ sich das Team nicht demotivieren und alle versuchten sich zusammenzureißen. Schlussendlich hatten wir alle Takes im Kasten, die wir brauchten und konnten gegen 21:30 Uhr Feierabend machen. Wir wollten unsere Hauptrolle nicht überstrapazieren und kein Risiko eingehen. Deswegen machten wir zeitig Schluss, damit wir am nächsten Tag wieder Vollgas geben konnten. Die Stimmung war zwar etwas gedrückt, aber den kommenden, letzten Drehtag würden wir auch noch überstehen. Noch einmal zusammenreißen und hoffen, dass es Aaron wieder besser geht. (L)

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Jetzt wird es Zeit für Special-Effects

Hoch motiviert ging es am Mittwoch um 13:00 Uhr los. Heute hatten Patty und Marie, die für das MakeUp verantwortlich waren, ihren großen Auftritt. Curt sollte für eine Albtraum-Szene mit einem Sessel verschmelzen. Die zwei Expertinnen entschieden sich für Latexfetzen als Hautimitation. Im Chillout-Bereich verteilten sie eine übel riechende Latexmilch, die in dünnen Fetzen trocknete. Das Ganze stank enorm! Parallel dazu wurde das Set aufgebaut. Außerdem hatte Curts Frau Marie, gespielt von Jana Ludwig, ihren ersten Auftritt. Sie kommt aus Freiburg und ist auf der Schauspielschule. Nachdem sie in ein leichtes Abendkleid geschlüpft war, wurde sie natürlich noch mit einem Mikrofon verkabelt und die ersten Einstellungen konnten gedreht werden.

Um zu zeigen, wie viele Leute an so einem Drehtag nötig sind, um alles zu stemmen, zählen wir das an dieser Stelle einmal auf: Wir haben Yannik und Lukas, die Regie führen; Patty und Marie, die sich um das MakeUp kümmern; Marius und Timo, die verantwortlich für Licht und Kamera sind und Tim, Felix, Julian, Salome und Kolja, als sogenannte Setrunner, deren Aufgabe es zum Beispiel ist, Licht auf- und abzubauen oder einfach überall da zu helfen, wo gerade eine Hand gebraucht wird. Außerdem am Set: Robin, der verantwortlich für den Ton ist, Elia, der die Filmklappe mit der richtigen Beschriftung vor die Kamera hält und Lorenzo, welcher sich um sämtliche Fotos für Blog und Facebook kümmert, aber auch mit dem Auto mobil ist und dafür sorgt, dass jeder und alles irgendwo abgeholt und hingebracht wird. Ganz oben in der Rangliste steht dann noch Ansgar, der den Posten der Aufnahmeleitung besetzt. Er sorgt dafür, dass alles im Zeitrahmen bleibt und macht auch mal ordentlich Druck, wenn es sich die Leute zu bequem machen. Nicht zu vernachlässigen sind natürlich die Schauspieler, Aaron und Jana. Ohne die beiden könnte der Film gar nicht erst so stattfinden wie geplant!

Von links nach rechts, hintere Reihe: Tim, Julian, Marius, Salome, Felix, Jana, Timo, Kolja, Elia, Ansgar, Robin, Marie, Patricia. Vordere Reihe: Lorenzo. Yannik, Aaron, Lukas
Von links nach rechts, hintere Reihe: Tim, Julian, Marius, Salome, Felix, Jana, Timo, Kolja, Elia, Ansgar, Robin, Marie, Patricia. Vordere Reihe: Lorenzo. Yannik, Aaron, Lukas

Spannend wurde es, als das MakeUp-Department dann anfing, die künstlichen Hautfetzen an Aarons Armen zu befestigen. So ein Unterfangen braucht natürlich Zeit und so pinselten und tupften sie circa eine halbe Stunde an seinen Armen herum, bis das Ergebnis perfekt war. Leider hattet ihr nicht die Möglichkeit, Aarons Performance in dieser Szene zu sehen, aber wir können euch verraten, dass sein gequältes Schauspiel einfach nur verdammt gut aussah. Aaron Konecki ist ein grandioser Schauspieler und wir sind sehr froh, dass wir ihn für diese Rolle besetzen konnten.

Der halbe Tag war nun geschafft... Langsam wurde es Abend und draußen dunkel. Höchste Zeit, wieder Licht von außen aufzubauen, damit der blaue Mondschein imitiert werden konnte. Die nächste Szene spielt im riesigen Wohnzimmer der Villa: Curt und Marie beim Abendessen.

Die Schwierigkeit bestand hier für die Kamera darin, dass an einer Wand ein riesiger Spiegel hängt, den man natürlich nicht im Film sehen sollte. Aber das kompetente Kameradepartment, bestehend aus Timo und Marius, meisterten natürlich auch diese Hürde. Dummerweise war der Hazer (Nebelmaschine) defekt und so lagen wir knapp zwei Stunden hinter dem Zeitplan, bis ein neuer organisiert werden konnte. Als dieser dann allerdings wieder einsatzbereit war, wurde gedreht und die Performance der beiden Schauspieler war natürlich mal wieder allererste Sahne!

Leider gerieten wir immer mehr in Verzug, was den Zeitplan betraf. Ein großer Lichtblick diesbezüglich war da das leckere Essen vom Partyservice Stich aus Fahrnau. Dieser hat uns für drei Tage leckeres Essen zugesagt. Heute gab es Frikadellen mit Kartoffelauflauf. Lecker!

Das leckere Essen vom Partyservice Stich
Das leckere Essen vom Partyservice Stich

Trotzdem weiter etwas angespannt versuchten wir, den Dreh so schnell wie möglich zu beenden. Gegen Ende sank die Motivation leider nochmal etwas stärker, aber mit vereinten Kräften und einem ordentlichen Tritt in den Hintern von Ansgar konnten wir dann mit einer Stunde Verspätung um 22:00 Uhr Feierabend machen. Etwas frustriert hatten wir also an diesem Tag gelernt, dass nicht alles zu 100% nach Plan laufen kann und das Filmemachen immer Aufgaben mit sich bringt, die nicht unbedingt Spaß machen. Aber wir produzieren hier schließlich einen professionellen Film und da wird nicht rumgedruckst wegen so etwas. (L)

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Man sieht erste Ergebnisse...

So etwas haben wir noch nicht erlebt! Was wir für einen Aufwand für diesen Film betreiben ist unglaublich. Doch zuerst mal alles auf Anfang: Los ging es diesmal etwas später. 16:00 Uhr war "Call" an der Villa in Brombach. Dort versammelten sich dann insgesamt 14 Leute um das erste Set aufzubauen.  

 

Im Keller der riesigen Villa Haag entstand so aus einem kleinen Büro ein Verhörraum, alles lief reibungslos. Dann ging plötzlich ein ohrenbetäubendes Geräusch los: der Feueralarm! Aber kein Problem, wir hatten schon damit gerechnet. Die Feuerwehr rückte nicht an, obwohl der Keller total verraucht war. Besser gesagt war er voll Haze (Dunst/Nebel). Diesen braucht man beim Film, um das Licht voluminöser wirken zu lassen. Glücklicherweise hatten wir die Feuerwehr informiert und so war die einzige, die in Panik verfiel, Frau Haag selbst bei dem Versuch, den Feueralarm wieder auszuschalten.  Als es draußen dunkel wurde, wurden vor den Fenstern Scheinwerfer platziert, um das Tageslicht am Set zu imitieren. Das klappte dank leistungsstarker Scheinwerfer erstaunlich gut.

 

Am Set selbst gab es allerlei alte Requisiten, wie Schreibmaschinen und ein antikes Tonbandgerät. Luca Manfredi und Lukas Wieg spielten zwei Polizisten, die Curt vernahmen. 

Die Villa war so riesig und es waren so viele Crewmitglieder und Helfer da, dass man nach zwei Stunden immer noch auf neue Gesichter gestoßen ist, die man bis jetzt noch nicht gesehen hatte. Uns standen außerdem mehrere WalkieTalkies, im Fachjargon PMRs, zur Verfügung, mit denen wir vom Keller direkt zum Aufenthaltsraum im dritten Stock funken konnten, um Anweisungen zu geben. Einige davon sponserte uns Isabell Weber, der wir natürlich ein großes Dankeschön aussprechen. Solche Funkgeräte sind natürlich sehr praktisch und sehen ultra cool aus!

Gegen 20:00 Uhr wurde in Windeseile alles eingepackt und ins Auto geladen. Im Wald hinter Hauingen sollte der Höhepunkt der Films gedreht werden. Jetzt brach das Chaos aus. Alle hetzten quer durch die Villa, man rief sich gegenseitig Aufforderungen zu, "Hast du die Sandsäcke eingepackt?", "Ich brauche einen Setrunner im Lagerraum", "Wo ist der Generator???". Nach nur 20 Minuten war dann scheinbar alles verräumt und die ersten Autos bretterten die Feldwege mitten im Wald entlang. Im stockdunklen Unterholz hatten bereits zwei Setrunner ein Loch gegraben... Dort stürzt im Film dann etwas hinein. Was, wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Nachdem das Stromaggregat betankt und gestartet war, wurden die ersten, riesigen Galgenstative mit den 500 Watt Lichtern aufgestellt. Auf einmal war der Wald hell erleuchtet! An dieser Stelle noch ein richtig großes Dankeschön an Aaron Sütterlin und seine Firma "Sütterlin & Vogl Veranstaltungstechnik", der uns so viel Lichtequipment zur Verfügung stellt. Auch der eingangs erwähnte Hazer stammte von ihm und konnte im Wald nun so richtig seine Power zeigen. Nach wenigen Minuten war der komplette Wald mit einem feinen Dunst durchzogen. Die perfekte Lichtsituation für eine mysteriöse Stimmung im Film. Dann wurde erst mal Essen gefasst. Für diesen Tag hatten wir keine Unterstützung von einem Caterer, also mussten die Eltern von Lukas Wieg einspringen. Diese kochten eine exzellente Suppe, von der jeder geschwärmt hat.

Frisch aufgewärmt ging es dann nach einer weiteren Aufbauphase endlich ans Drehen. In der Szene hetzt Curt mit seiner Öllampe durch den Wald, auf der Suche nach dem abgestürzten Objekt. Die Shots sehen verdammt gut aus. So verdammt gut, dass Marius, unser Kameramann irgendwann anfing, seine hoch angespannte und konzentrierte Mine gegen ein breites Grinsen auszuwechseln. Obwohl wir 2 Stunden hinter dem Zeitplan lagen, schafften wir es trotzdem irgendwie, pünktlich um zehn vor 00:00 Uhr fertig zu sein. Der Abbau ging diesmal wirklich reibungslos und schnell! (L)

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Drehtag 1: Check!

Lange bangten wir, ob wir die Finanzierungsschwelle von 1000 Euro erreichen würden. Freitag Abend war es dann soweit. Wir hatten das nötige Geld sicher, um das Projekt 41'CR tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Gestern konnten wir dann endlich die erste Szene drehen. 

Mehr oder weniger pünktlich ging es am Montag also um 08:30 Uhr los. In der Altstadt von Schopfheim bauten wir eine kleine Bushaltestelle auf. Kurze Zeit später traf unsere erste Nebendarstellerin auf ihrem Seniorenscooter auf. Sie sitzt im Rollstuhl, aber hat sich dazu bereit erklärt, eine kleine Rolle auf der Bank sitzend zu übernehmen. Während sie es sich dort bequem machte, wuselten die Crewmitglieder hin und her, bereiteten die Kamera vor, luden Sachen aus dem Auto und packten dort an, wo Hilfe gebraucht wurde.

 

Gegen 11:00 Uhr wurden dann die ersten Einstellungen gedreht, während zwei Teammitglieder zeitweise die Straße blockierten, damit kein Auto durchs Bild fuhr. Frau Brändle auf der Bank hatte ihren Spaß und freundete sich sofort mit Aaron, dem Hauptdarsteller an. Dieser war am Morgen extra noch beim Friseur, damit die Haar perfekt saßen. Schauspielerisch harmonierten die beiden wunderbar und als das uns bekannte Allemannische von Frau Brändle, auf das Hochdeutsche von Aaron (der kommt nämlich aus Norddeutschland) traf, war der Spaß garantiert. Er war das erste Mal in Baden-Württemberg und so lernte er das eine oder andere neue Wort von der alten Dame. 

Am Nachmittag ging es dann weiter in Lörrach auf einem Waldparkplatz. Dort hatten wir für 14:30 Uhr einen alten Bus gemietet und auch ein wunderschöner, uralter Oldtimer stand uns zur Verfügung. Leider hatte ein Schauspieler krankheitsbedingt abgesagt, der den Busfahrer spielen sollte. So musste der echte Busfahrer einspringen und verkörperte sich selbst im Film. Für das Catering haben wir das Dönerhaus aus Lörrach für uns gewinnen können und immer wenn es Essen am Set gibt, ist auch die Motivation und gute Laune garantiert.

 

Alles in allem war es ein sehr gelungener Dreh. Anstrengend, auf der einen Seite, aber auch sehr spaßig und unheimlich cool auf der anderen Seite. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die kommenden Tage: Morgen steht nämlich schon der nächste Dreh an. Diesmal nachts im Wald und in einer riesigen Villa. (L)

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Unsere Crowdfunding-Aktion startet endlich

HIER GEHT'S ZUR KAMPAGNE

Endlich ist es soweit, die heiße Phase unseres Filmprojekts "41'CR" beginnt. Wir haben auf der Internetplattform Startnext unser Projekt freigegeben und sammeln ab jetzt einen Monat lang spenden. Je nach Höhe der Spende bekommt man als Belohnung eines von vielen sogenanntes Dankeschöns. Diese staffeln sich zudem, je höher der gespendete Betrag ist und reichen von Lesezeichen über DVDs bis hin zu signierten Filmplakaten.

 

Wieso machen wir das ganze?

 

Ganz einfach: Einen Film zu produzieren ist teuer und unsere Mittel sind begrenzt. Deswegen hoffen wir auf die Unterstützung vieler Leute.

Die letzten Nächte haben wir kaum Schlaf bekommen und unsere Nerven sind recht ausgezehrt. Trotzdem macht es uns noch ungemein viel Spaß im Team stundenlang zu planen, gemeinsam zu diskutieren und dieses wundervolle Projekt umzusetzen.

Wofür wir das Geld verwenden, könnt ihr auf Startnext genauer nachlesen und dort findet ihr auch alle weiteren wichtigen Informationen. Bitte teilt das Video und spendet, denn nur wenn wir unser Ziel von 3000€ vor der Deadline erreichen, können wir 41'CR realisieren.

 

Wenn der Film fertiggestellt wird, soll es auf jeden Fall auch eine Premiere in den lokalen Kinos geben.

 

Bitte teilt unsere Seite und die Startnext-Kampagne und spendet, damit wir dieses große Projekt stemmen können. (L)

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Der erste Drehtag!

Unser Kurzfilm 41 CR nimmt so langsam Form an.

 

Nach vielen Treffen und Unmengen an Planung konnten wir gestern nun endlich den ersten Probedreh durchführen. Doch eins nach dem anderen...

 

Seit mehreren Wochen planen wir nun unseren Kurzfilm zusammen mit Freunden aus Lörrach. Nachdem wir auch bereits in der Zeitung etwas geworben hatten, traf sich die Produzentengruppe, die aus uns, Yannik, Lukas und Timo besteht regelmäßig, ja fast täglich, um den ersten Dreh zu planen. Die zwei Hauptrollen Curt und Mary haben wir nach langer Suche nun endlich besetzen können.

 

Wir suchten also Locations, organisierten Equipment, Requisiten, Kostüme und eine Filmcrew. Leute, die motiviert sind und Lust darauf haben, einen Kurzfilm zu drehen fanden wir nach und nach. Auch die Requisiten sammelten wir uns an verschiedenen Stellen zusammen und überall wo wir hingingen, hielten wir nach passenden Locations ausschau.

 

Eine große Frage stand lange offen: Wie finanzieren wir unser Projekt. Denn obwohl wir damit keinen finanziellen Gewinn machen wollen, brauchen wir Geld für außergewöhnliche Requisiten oder zum Beispiel um die Anfahrtskosten oder Verpflegung der Schauspieler und Filmcrew zu bezahlen. Also entschieden wir uns, eine Crowdfunding-Kampagne zu starten. Das bekannte "Kickstarter" soll unsere Plattform werden. Doch dafür brauchen wir eine aussagekräftige Präsentation. Da wir unser Können unter Beweis stellen wollen, haben wir uns entschlossen, eine Szene aus dem Film vorab zu produzieren und zu zeigen.

 

Als Location wählten wir das Badezimmer von Lorenzos Vater, um dort Szene 6 zu drehen. 

Die Planung selbst verlief ohne Probleme, obwohl wir einsehen mussten, dass es weitaus aufwendiger ist, so ein großes Projekt zu planen. Normalerweise sind wir ja nur zu zweit unterwegs, aber wenn dann später über zehn Leute am Set sind, muss jeder genau wissen, wann, wer was zu tun hat.

 

Tragischer Weise sagte unsere Hauptrolle, welche übrigens aus Norddeutschland kommt, wegen eines wichtigen, privaten Vorfalls einen Tag vor dem Dreh ab! 

 

Da standen wir nun und blickten in ratlose Gesichter. Zehn Personen waren für den nächsten Tag am Set erwartet und nun fehlte uns das wichtigste: Der Schauspieler! Wir überlegten hin und her und berieten uns: Ein Ersatzschauspieler musste her. Also fragten wir unseren altbekannten und talentierten Freund Lukas, der schon den Preis beim 24 Hour Film Race abgestaubt hatte.

 

Er stimmte zu und war unsere Rettung, die Hauptrolle in einer Szene des Films zu spielen.

Der Drehtag selbst verlief dann recht reibungslos: Beginn, der sogenannte "Call", war um 8:00 Uhr in Herten. Dort hatten wir dann bis 15:30 Uhr Zeit für den Aufbau und die ersten Tests, bevor es dann richtig los ging. Diese 7,5 Stunden waren auch bitter nötig, um all das Equipment in den ersten Stock zu schleppen, das Set und das Licht aufzubauen, die Einstellungen zu planen und Anweisungen an das Team zu geben. 

 

Folgende Leute waren am Set: Marius, der zusammen mit Timo für die Kamera verantwortlich war; Yannik, der sich als Regisseur mit den beiden auseinandersetzte; Lukas Wieg, der als zweiter Regisseur später die Schauspieler betreute; Lorenzo als Runner, Taxifahrer für alle möglichen Leute und Verantwortlicher für die Location; Patty Jay und Marie als MakUp Artists; Elia Lang als Behind The Scenes Kamera, Florian Biehler als BoomOperator und Tonmensch und schließlich die beiden Schauspieler Lukas Engelke und Jana Ludwig.

Da die Wasserhähne im Badezimmer recht modern waren, hatten wir uns entschlossen, einen mit dem aus der Toilette auszutauschen. Das stellte sich als schwieriges Unterfangen heraus und so mussten wir das komplette Waschbecken abnehmen um den Wasserhahn zu lösen.

 

Auch war unser Slider zu kurz und so verlängerte Lorenzo ihn kurzer Hand mit einer Dachlatte.

Mittags gab es dann leckere, selbstgemachte Lasagne und die Stimmung war ausgelassen. Danach begann endlich der Dreh. Bei Weitem hatten wir uns das Drehen nicht als so einen langwierigen Prozess vorgestellt, Timo, der ein wahrer Perfektionist ist, stellte die Kamera millimetergenau ein und so wurde für eine 20 Sekunden Sequenz immer 30 Minuten vorbereitet und umgebaut. Im kleinen Bad wurde es zusammen mit den Lampen und den sechs Leuten außerdem sehr schnell sehr warm und stickig und so war es für Marius und den Rest dort nicht sehr angenehm. 

 

Als um 20:00 Uhr dann endlich die letzte Szene im Kasten war, waren wir alle sehr froh, bald Feierabend zu machen. Nachdem wir alles abgebaut, die Wasserhähne wieder gewechselt und aufgeräumt hatten, fuhren wir um 21:30 nach Hause.

 

Nach über 13 Stunden am Set waren wir fix und alle und freuten uns auf unsere Betten. Doch müssen wir auch ein großes Lob an die komplette Crew aussprechen, die immer motiviert und fleißig mitgearbeitet hat und es so zu keinerlei Problemen am Set kam. 

 

Wie wir Anfang November eine Woche am Stück drehen wollen und wie wir den Dreh vor allem vorher perfekt durchplanen wollen, ist uns bis jetzt noch ein Rätsel. Doch auch das werden wir schaffen! (L)

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Okidoki Kinderland Lörrach

Gruppenbild vom zweiten Tag. Huuuaaaaa!!!

Wir wurden beauftragt einen Werbefilm für das Okidoki Kinderland zu drehen. Für alle, die nicht wissen was das ist, das Okidoki ist ein riesiger Indoorspielplatz mit Trampolinen, Rutschen und anderen tollen Geräten, auf dem sich Kinder zwischen 2 und 16 Jahren austoben können.

 

"Nun gut!", dachten wir uns also und brainstormten eine Runde. Natürlich wollten wir keinen langweiligen Imagefilm drehen, sondern etwas besonderes sollte her. Da wir große Fans vom Youtuber DevinSupertramp sind, stand schnell fest. "Wir machen das so wie er!". Mit schneller Kameraführung, vielen freudigen Kindern und jeder Menge visuellem Spaß. 

Also trommelten wir über Bekannte und Bekannte von Bekannten eine Gruppe von 11 tobenden Kindern zusammen. 

 

An einem heißen Mittwoch ging es dann Nachmittags los und zuerst wurde im Außenbereich gefilmt. Lorenzo brüllte Anweisungen und versuchte die Kinderschar beisammen zu halten und anzuweisen, während Marius sich komplett auf das Filmen konzentrieren konnte. Mit dieser Aufteilung waren wir beide ganz froh und jeder war mit seiner Aufgabe beschäftigt. 

 

Obwohl es natürlich eine Herausforderung ist, 11 Kinder diszipliniert zusammenzuhalten, gleichzeitig zu motivieren und daran zu erinnern, dass sie für die Aufnahmen lächeln sollten, ohne dass sie die Lust am Spielen verlieren, gelang das Lorenzo auf Anhieb und so konnten wir fast vier Stunden durchgehend filmen. 

 

Nichts desto trotz waren wir am Abend total geschafft und freuten uns auf die Entspannung zuhause.

Durch die schiere Anzahl an Attraktionen mussten wir noch einen zweiten Drehtag ansetzen. Mit teilweise neuen Besetzung ging der spaßige Stress am Samstag von vorne los. Diesmal bekamen wir die gewünschten Aufnahmen schneller, da wir inzwischen wussten, wie der Hase rennt. Es hatte sichtlich jeder Spaß und auch die Eltern freuten sich über einen freien Nachmittag mit kostenloser Kinderbetreuung.

 

Nach knapp einer Woche Nachbearbeitung sind wir nun stolz darauf, das Ergebnis zu präsentieren: (L)

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Der nächste Kurzfilm ist geplant

Zusammen mit Lukas Wieg, Yannik Winzer (DesignAreal) und Timo Blessing arbeiten wir an einem sehr ambitionierten Kurzfilmprojekt, welches wir bis Ende des Jahres fertigstellen möchten. Die Idee dazu entstand bei einem Schulprojekt eines Klassenkamerades von Lukas und Yannik. Die beiden waren sehr angetan von der grandiosen Story und wollten diese auf alle Fälle filmisch umsetzen. Dieser Film soll als großes Aushängeschild für unsere Portfolios dienen, aber natürlich auch jede Menge Spaß bringen. 

Zusammenfassung:

 

Curt Raymond, ein junger Mann, lebt zusammen mit seiner Frau Mary, alleine auf dem Land. Seine Eltern sind vor Jahren verstorben und haben ihm ein großes Vermögen hinterlassen. Mit der Verantwortung für das Geld und dem Druck, seinen Eltern gerecht zu werden, gerät Curt immer mehr in Schwierigkeiten. Er selbst hat nie etwas im Leben erreicht und auch Mary lebt nur wegen dem vielen Geld mit ihm. Verzweifelt und geplagt von Albträumen verschließt Curt sich und zieht sich immer mehr zurück in seine Leidenschaft: Sterne schauen. Einsam und alleine verbringt er die Nächte hinter seinem Teleskop. Doch eines Abends passiert es. Er macht eine Entdeckung, von der er nie zu träumen gewagt hat!

 

Doch war all dies real?

 

Im November sollen die Dreharbeiten beginnen. Marius wird dabei die Rolle des Kameramanns übernehmen, während Lorenzo unter anderem für den Schnitt zuständig sein wird. Timo Blessing übernimmt die Artworks und ist Director of Photography. Yannik Winzer und Lukas wieg führen Regie, sind die Hauptproduzenten und kümmern sich später noch um die VFX-Sequenzen.

 

Derzeit suchen wir noch Schauspieler und Locations, aber alle sind höchst motiviert und wollen einen tollen Film drehen. Ziel des Projekts ist der Jugend Film Preis, bei dem wir hoffentlich eine gute Platzierung erlangen können. Bleibt über die offizielle Seite auf Facebook immer informiert. Natürlich gibt es aber hier auch immer wieder Updates. (L)

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Auch wir machen mal Urlaub

Schloss Neuschwanstein

Lorenzo ist mit unserem Camper und seiner Mom und seinem Bruder nach Bayern zum Schloss Neuschwanstein gefahren und erzählt:

 

"Ein kleiner, mehrtägiger Familienurlaub liegt nun hinter uns. Mein Bruder Giuliano hatte die berühmten Königsschlösser als Ziel vorgeschlagen. Meine Mom und ich fanden die Idee gut und so ging es dann auch recht schnell los. Auf gut Glück hofften wir darauf nach 5 Stunden Fahrt (mit dem Camper geht's immer etwas länger) am Bannwaldsee noch einen Campingplatz zu bekommen. Das war dann auch der Fall und so hatten wir mit der Anreise bereits fast den ganzen Tag rum. Viel gemacht haben wir am ersten Tag dann nicht mehr, das Wetter war sowieso auch nicht mehr so toll. Karten gespielt, gegessen, gechillt.

 

Am nächsten Tag stand dann Sight-Seeing auf dem Plan. Das Schloss Neuschwanstein und Hohenschwangau waren nicht sehr weit entfernt und am Vormittag kamen wir am Tickethäuschen an. Dort stand uns erst einmal der Mund offen. Hunderte Menschen standen Schlange bis auf die Straße und ein Ticket für eine Führung für Schloss Neuschwanstein bekam man erst nach über einer Stunde Warten.

 

Also haben wir uns für die Führung durchs Schloss Hohenschwangau entschieden. Nach kurzem Warten hatten wir dann die recht teuren Tickets. Die Führung selbst war recht mau, Bilder durften währenddessen auch nicht gemacht werden. Schade!

 

Danach war die Schlange für Neuschwanstein zum Glück kürzer. Wir haben gerade noch die letzte Führung ergattert und fuhren anschließend mit dem Bus kurz bis vors Schloss. "

"Wie man sieht, lassen sich wunderbare Fotos von den Schlössern machen. Lustig waren auch die ganzen Asiaten, mit ihrem typischen Fototourismus. Manche knipsten erst mit einer professionellen Spiegelreflexkamera, um danach noch mit dem Handy ein zweites Bild zu machen, was dann direkt verschickt werden kann.

 

Nach einer weiteren verregneten Nacht, haben wir uns dann wieder auf dem Heimweg gemacht und haben noch einen Zwischenstopp am Schloss Lichtenstein gemacht. Insgesamt waren es drei schöne Tage, allerdings habe ich mir von den Bildern etwas mehr erwartet." (L)

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Wir haben was gewonnen!!!

Es ist unglaublich! Heute Nacht kurz nach zwei Uhr klingelte Lorenzos Handy und er wurde aus dem Schlaf gerissen. Es war Marius, der mit unterdrückten Beben in der Stimme verkündete: Wir haben den Preis für die besten Kostüme und den besten Sounddesign gewonnen. Die Preisverleihung des Marietta Film Festivals in Atlanta wurde live um 2:00 Uhr nachts übertragen. Lorenzo kann es, so verschlafen, wie er war, auch noch gar nicht fassen, also fuhr er den PC hoch und verfolgte die Awardverleihung ebenfalls. Dann die nächste Nachricht: The Award for the best Actor goes to Lukas Engelke for the short film Eine Zweite Chance by Carmona Films.

 

Wow! Lukas, der sich ja eigentlich gar nicht selbst verwirklichen wollte, hat es nun doch zu internationalen Ruhm geschafft. Wir, per Telefon verbunden, beobachteten Jose, wie er ganz schüchtern über die Bühne tippelte und die Preise wortlos, besser gesagt sprachlos, entgegen nahm. Normalerweise wäre er wahrscheinlich in die Luft gesprungen und hätte vor Freude geschrien und alle umarmt. Aber ganz schüchtern schlich er dann nach vorne und wir lachten uns dabei ins Fäustchen. Wir konnten es immer noch nicht fassen.

 

Dann kam natürlich der Oberhammer... Die Gesamtsieger wurden verkündet. Von Platz Zehn wurde nach unten nominiert... Top Zehn bis Fünf: wir waren nicht dabei... Dann kam Platz Drei. Wieder nichts...

 

Und dann wurde der zweite Platz angekündigt. "The second place overall goes to Team Carmona from Germany!!!"

 

Wir rasteten natürlich total aus, freuten uns leise, damit wir unsere Familien nicht um halb drei Uhr Nachts aufwecken und beobachteten Jose wieder, wie er über die Bühne schlich!

 

 

Alle Zehn Teams schickten einen Repräsentant auf die Bühne, die sich nebeneinander aufstellten und dann gab es noch eine Fragerunde. Was hat am meisten Spaß gemacht? Was war das schwierigste beim Dreh? Wer hatte die weiteste Anreise?

 

Die letzte Frage beantwortete Jose: er war am weitesten aus Montreal angereist, um uns zu vertreten.

Er war einen Kopf kleiner als die ganzen anderen und zappelte immer rum, sodass er immer total auffiel. Immer als der an der Reihe war mit reden, stammelte er ein paar Sätze und reichte das Mikrofon weiter. Wir amüsierten uns prächtig beim Zuschauen.

 

Wir haben folgende Dinge gewonnen: Eine noble Kameratasche, 500 $ und jede Menge Software. Die kleine durchsichtige Trophäe natürlich nicht zu vergessen.

 

Wir werden uns natürlich nicht auf unserem Ruhm ausruhen, sondern haben schon fest vor am 100 Stunden Rennen im Dezember teilzunehmen. Wenn es klappt kommt Jose dann hoffentlich WIRKLICH nach Deutschland. (L)

 

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Endlich sieht man was...

Hurra, nach zwei Wochen Nachbearbeitungszeit ist endlich das Video aus Ibiza fertig.

 

In rund 20 Stunden Arbeit wurden über 300 Gigabyte an Videomaterial verarbeitet, geschnitten und angepasst. Musik und Soundeffekte wurden abgemischt und wieder und wieder wurde das Video verbessert.

 

Demnächst kommt noch ein Breakdown-Video in dem wir zeigen, wie genau das Video aufgebaut ist und wie die Effekte gemacht wurden.

 

In diesem Sinne: Stay tuned :) (L)

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Wenig Schlaf, viel Spaß!

Mit den nächsten Tagen füllte sich allmählich die Villa und die anfängliche Ruhe verschwand. 

Am Dienstag stand der erste Gig der Beatrockers an. Wie auch schon letztes Jahr, legten sie auf der gut gefüllten "Pukka Up" Bootsparty auf.

Zusammen mit drei DJs aus Schweden war die versammelte Mannschaft mittlerweile 12 Köpfe stark und so war in der kommenden Nacht jeder Schlafplatz, bis auf das letzte Sofa, belegt.

Auf der Bootsparty wurde dank zwei Tänzerinnen, einem "Hydro-Guy" und nicht zuletzt der DJs ordentlich Stimmung gemacht.  

Nach der anstrengenden Party am Vortag ging es am Mittwoch mit einem entspannteren Programm weiter. Mit einem 250 PS starken SpeedBoat sausten wir mit einem Teil der Gruppe an der Küste Ibizas entlang.  Nachdem wir vom Meer aus die Villen von David Guetta und Valentino Rossi betrachtet hatten, setzten wir in einer Bucht mit kristallklarem, türkisen Wasser den Anker und die Truppe schwamm im wunderschönen Meer umher oder versuchte sich an Saltos vom Boot. Der nasse Rand des Boots wurde allerdings schnell tückisch und so endete der ein oder andere Versuch in lustigen Ausrutschern. Unseren Spaß hatten wir jedenfalls. 

 

Die Beatrockers waren natürlich nicht allein zum arbeiten in Ibiza. Auch für sie hieß es, an dem einen oder anderen Abend zum Privatvergnügen auf Partys zu gehen. Das Highlight war der Donnerstag Abend, als wir zu siebt im Ushuaia, einer der berühmtesten Clubs der Welt, waren.

 

Natürlich nicht als normale Gäste sondern als VIPs in einer extra Lounge. Wenige Minuten nach unserer Ankunft wurde in der Gruppe getuschelt.

 

PROMIALARM!

 

Nur eine Bankreihe vor uns feierten Nani und Eder. Für Fußballverweigerer wie uns: zwei frisch gebackene, portugiesische Europameister.

 

Für uns war das Partyangebot an diesem Abend allerdings interessanter.

Top DJs wie Felix Jaehn, Lost Frequencies und Robin Schulz legten auf und zusammen mit einer fantastischen Bühnenshow wurde die Party für uns zu einem unvergesslichen Abend. Um 24 Uhr war dann aber "schon" Schluss im Ushuaia und unsere Truppe war nach doch recht viel Vodka auch nicht mehr vollständig. Wir wollten aber noch weiterfeiern und zogen schließlich zu zweit los in Richtung Murphy's Bar, einer kleinen Underground Diskothek, die wir zwei Tage zuvor schon entdeckt hatten. Dort feierten wir dann noch eine Weile bis wir uns gegen vier Uhr morgens ein Taxi nahmen.

 

Die zweite Bootsparty am nächsten Tag wurde leider eine sehr schaukelige Angelegenheit. Nachdem wir den Hafen verlassen hatten, spielten meterhohe Wellen mit dem Boot wie mit einer Walnussschale. Die meisten Partygäste blieben erstmal auf ihren Plätzen sitzen und manchen wurde auch ohne Alkohol schon schwindlig. Nachdem das Boot in eine stillere Bucht gefahren war und unser DJ Duo anfing aufzulegen, wurde die Stimmung dann aber doch noch um einiges besser. 

 

Nach einer Woche Ibiza ist unser Resumé eindeutig. Wenig Schlaf, aber umso mehr Spaß! (M)

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Summer Sun in Ibiza

Wie der Eine oder Andere bestimmt weiß, arbeiten wir schon seit längerer Zeit mit dem DJ Duo "The Beatrockers" zusammen. Bereits letztes Jahr hatten wir die Möglichkeit mit ihnen und einem kleinen Haufen anderer Chaoten nach Ibiza zu fliegen und eine Woche lang Party zu machen und zu filmen.

 

Auch dieses Jahr sind wir wieder dabei und hatten uns schon lange auf die Woche auf der Baleareninsel gefreut.

Am Samstag morgen um fünf Uhr in der Früh ging es dann auch los. Zusammen mit Hassan, der einen Hälfte der Beatrockers, stiegen wir pünktlich in die AirBerlinMaschine und starteten unser Abenteuer. Nach knapp zwei Stunden standen wir auf spanischem Boden. Wer hätte gedacht, dass wir nach so kurzer Zeit schon wieder so weit südlich unserer Heimat sein würden.

Da wir erst gegen Nachmittag die Villa beziehen konnten, mussten wir noch ein bisschen Zeit totschlagen. Also ging es zu dritt erst mal nach Ibiza Stadt, wo wir von einer Bar zur nächsten zogen. Zwischendurch posierte Hassan noch auf den alten Kanonen der Wehrmauer der Stadt, während wir fleißig Bilder von ihm und der Umgebung machten.

Als wir am Nachmittag dann endlich die Villa beziehen konnten, war die Begeisterung groß. Ein riesen Sprung in Sachen Luxus im Vergleich zum letzten Jahr. Anstatt mediterran war jetzt modern und chic angesagt. Weiß und schwarz waren die dominierenden Farben und die große geräumige Küche lud sofort zum Kochen ein.

 

Hassan meinte noch: "Wir lassen's heute erst mal chillig angehen, mit den ganzen Chaoten, die am Dienstag noch kommen werden, werden wir die Ruhe vor dem Sturm brauchen". Viel passierte an diesem Tag nicht mehr und wir gingen alle recht früh schon ins Bett.

Am Sonntag ging es dann gleich sportlich los. Wir fuhren mit Hassan zum Hafen in San Antonio. Unser Star DJ wollte einmal Flyboarding ausprobieren. Eine Wassersportart, bei der man unter ein Board unter die Füße geschnallt bekommt, welches durch Wasserdüsen einen Vor- bzw. Auftrieb bekommt. Im Idealfall schwebt man wie auf einem Hoverboard mehrere Meter über dem Wasser und fliegt wie Ironman. Soviel zur Theorie. Kurz nachdem Hassan im Wasser war, gelangen ihm schon die ersten Schwebeversuche. Er machte eine gute Figur, auch wenn er noch etwas wackelig auf den Beinen war. Nach 15 Minuten war allerdings Ende Gelände. Hassan hatte so viel Salzwasser geschluckt, dass er abbrechen musste. Schade. Denn da wäre ordentlich Potential drin gewesen. (L)

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Musikmachen macht Spaß! Filmen auch!

Marvin Mears, Singer/Songwriter aus Schopfheim unterstützen wir schon eine ganze Weile. Für ihn haben wir unser erstes Musikvideo gedreht und mit ihm haben wir danach immer mal wieder neue Projekte realisiert. 

 

Nun stand mal wieder ein Live Auftritt von ihm an und wir haben uns natürlich bereit erklärt, diesen zu Filmen. Full Support! (L)

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Internationaler Erfolg

Ist es Schicksal, wenn ein geliebter Mensch stirbt?

 

Amelie (Lisa Leitner) liegt im Sterben und hat Angst, dass der Tod sie holt, wenn sie abends einschläft. Doch ihr Bruder (Ferdi Oda) versucht sie aufzumuntern: "Wenn der Tod anklopft, dann sagst du ihm einfach, dass er sich in der Tür geirrt hat" Auch ihr Vater (Lukas Engelke) gibt sich alle Mühe, seine Tochter zu trösten. Mit einem Schalter, der die Angst ausknipsen soll, macht er ihr Mut. Doch eines Nachts ist Amelie verschwunden und der Vater steht dem Schicksal in Person (Alexander Wagner) gegenüber. Er fleht ihn an, seine Tochter zurückzugeben.

Doch alles hat seinen Preis...

Wer unsere Reiseblogs aus Marokko verfolgt hat, der erinnert sich vielleicht noch an den schwulen Art Director Jose Cano aus Kanada. Nachdem wir ihm ungewollt aus einer Lebenskrise geholfen hatten, meinte er ja, wir wären dazu bestimmt gewesen uns zu treffen.

 

Bis heute sind wir natürlich noch im Kontakt mit ihm und schreiben regelmäßig. Jose wohnt inzwischen wieder in Kanada und macht allerlei Persönlichkeiten die Haare. Nichts desto trotz ist er immer noch total begeistert von unserem filmischen Talent und er will auf jeden Fall diverse Kurzfilme mit uns drehen. Sein ganz großes Ziel sind die Oscars, bei denen er sich mit einem geheimen Projekt, an dem er schon mehrere Jahre arbeitet, bewerben möchte.

 

Nun gibt es ja regelmäßig noch andere Filmfestivals und -wettbewerbe, so auch das "24 Hour Film Race" in Atlanta, USA, an dem hat Jose bereits mehrere Male erfolglos teilgenommen hat. Mit uns erhoffte er sich nun den ganz großen Durchbruch.

 

Doch alles auf Anfang:

 

Ursprünglich war geplant, dass er aus Kanada einfliegt und uns hier vor Ort hilft. Das hat schlussendlich leider nicht geklappt und nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Anmeldegebühr waren wir soweit: am 24.Juni um 4 Uhr morgens erhielten wir drei Überraschungsthemen, welche wir in ein Drehbuch einbauen mussten was es von 24 Stunden zu schreiben und zu filmen galt.

 

Unsere Themen waren:  eine zweite Chance, einen Knopf drücken und ein Kartenset.

 

Also brainstormten wir erst eine Weile jeder für sich, bis wir schließlich nach einiger Zeit unsere Ideen einander präsentierten. Unser guter Freund Lukas Engelke gesellte sich dann am frühen Morgen ebenfalls dazu um uns beim Drehbuchschreiben zu helfen. Zur Auswahl stand eine Pokerszene, die dank eines magischen Knopfes immer wieder zurückgesetzt wurde, eine komische Verwechslungsszene und ein Drama um Tod Schicksal und Neuanfang. Letzteres wurde schließlich weiter ausgeführt und das Drehbuch und die Dialoge wurden nochmal überarbeitet.

 

Bereits im Vorfeld hatten wir einige Drehlocations organisieren können, so zum Beispiel das Legends Diner in Schopfheim, ein Kunstatelier oder eine kleine Schlachterecke in Kürnberg. Auch Musik wurde im Vorfeld organisiert und jede Menge Unterschriften der Urheber gesammelt, damit es später zu keinen Zwischenfällen diesbezüglich kommen würde.

 

Gegen 09:30 Uhr hatten wir das Script soweit ausgearbeitet, dass wir gen konnten zu drehen. Also haben wir unsere Schauspieler angeschrieben, die wir auch bereits im Vorfeld gecastet hatten, sammelten diese ein und fuhren nach Herten. Dort holten wir auf einem alten Trödelmarkt ein paar antike Requisiten und fuhren nach Mambach zu unserer ersten Drehlocation, der alten Dorfschmiede. Diese versetzte unseren Film in eine Zeit von vor knapp 100 Jahren. Hier einmal ein großes Dankeschön an Claudia und Georg für die spontane Bereitstellung des Wohnhauses der alten Schmiede.

 

Um 15:00 Uhr konnten wir dann endlich anfangen zu drehen. Während die einen ihre Rollen geprobt haben, wurden andere Geschminkt und Marius und Lorenzo bereiteten das Set und Equipment vor. Nach mehreren Stunden waren wir mit der ersten Szene endlich fertig und bemerkten bestürzt, dass es ja schon so langsam Abend wurde. Die Zeit rannte und der Zeitplan wurde immer knapper. Also teilten wir uns auf und Lorenzo fing bereits mit dem Schnitt an, während Marius mit dem Rest des Teams wieder nach Herten fuhr um die zweite Szene zu drehen.

 

Unter Absprache mit Jose per Skype entstand so unter recht großem Zeitdruck die erste Szene, während die zweite im gleichen Moment erst noch gedreht wurde.

 

04:00 Uhr Morgens war die Deadline. Bis dahin musste man das Video fertiggestellt haben und den Upload gestartet haben. Um zwanzig vor vier war Lorenzo endlich fertig und der Upload wurde korrekt gestartet. Während der Rest des Teams bereits seit langem schlief, unterhielten sich Jose und Lorenzo ein letztes Mal und malten sich die großen Erfolge aus, die sie mit diesem Kurzfilm haben würden.

 

Nur ein paar Tage später kam dann urplötzlich die Nachricht: "Ihr Film ist unter den Top 24 Filmen dieses Jahr". Jose, der bereits mehrmals erfolglos dabei war rastete regelrecht aus, textete uns voll und jubelte uns über Skype zu.

 

Wir hatten es geschafft! Unser erster internationaler Erfolg! Uns ist bis heute wahrscheinlich nicht bewusst, was für eine große Chance das für uns ist. Wir waren als einziges europäisches Team im Rennen und haben es beim ersten Versuch weiter geschafft! Einfach nur Wow.

 

Jetzt bleibt natürlich abzuwarten, ob wir noch weitere Preise gewinnen werden. Die Gala in Atlanta, auf der die 24 besten Filme gezeigt werden ist am 06. August. Leider ist ein Flug in die USA für uns nicht einfach zu bezahlen, deswegen wird uns Jose dort vertreten.

 

Wir melden uns bei Neuigkeiten auf jeden Fall wieder und wünschen bis dahin Spaß mit dem herrlichen Wetter hier.

 

Der fertige Film wird dann am 06. August auch auf unserer Webseite zu sehen sein. (L)

 

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